Lichtenhorst auf Reisen - Lichtenhorst

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Lichtenhorst auf Reisen

Geschichte > Erinnerungen
"ganz Lichtenhorst ist wieder auf Reisen..."


so etwa hat es hier fast jeder schon einmal gehört. Nein, nicht die Urlaubszeit ist gemeint, sondern der feine schwarze Sandboden, der besonders nach längerer Trockenheit bei aufkommenden Wind das Land durch die Luft pustet.

Dienstag Nachmittag, schnell noch mal eben ein bisschen Spargel kaufen, angekommen auf dem Hof stehe ich in einer riesigen Staubwolke. Traumwetter im Mai, doch eigentlich viel zu trocken, aufkommende Windböen wirbelt den schwarzen Sandboden durch die Luft.









Erinnerungen an Erzählungen der Großeltern aus vergangenen Zeiten werden wach.Als in der Gründerzeit moorige Heideflächen zu Äckern mit leichten Böden umgebrochen wurden, glich Lichtenhorst eher einer wüstenähnlichen Erscheinung. Weit und breit kein Baum oder Strauch, aufkommender Wind wirbelte den Sand immer wieder hoch und trug ihn weg. Dann hieß es immer "ganz Lichtenhorst ist wieder auf Reisen" Heute ist Lichtenhorst durch die zahlreiche Bepflanzung und Wälder besser geschützt, aber der schwarze Sandboden reist doch noch hin und wieder




B.Langenkamp 27.05.2009


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